Wer Pflanzen im Topf, im Hochbeet oder in Indoor-Setups erfolgreich kultivieren will, kommt an einem Begriff nicht vorbei: Pflanzsubstrat. Viele setzen „Erde“ und Substrat gleich – dabei steckt hinter dem Thema deutlich mehr als nur „irgendwas Braunes im Topf“. Ein gutes Pflanzsubstrat entscheidet darüber, ob Wurzeln ausreichend Sauerstoff bekommen, ob Wasser sinnvoll gespeichert oder gefährlich gestaut wird und wie stabil Nährstoffe im Wurzelbereich verfügbar sind. Gerade bei anspruchsvollen Kulturen (z. B. Gemüse, Kräuter oder legal angebauten Spezialkulturen) ist das Substrat nicht nur „Untergrund“, sondern ein aktiver Teil des Systems. Es wirkt wie eine Schnittstelle zwischen Gießwasser, Nährstoffen, Mikroorganismen und Wurzelgesundheit.In…
Autor: Administrator
Wer Cannabis anbaut, kennt das: Am Anfang läuft alles rund, die Pflanzen wachsen vital, die Blätter stehen satt, und die Nährstoffroutine wirkt „stimmig“. Dann kippt es scheinbar aus dem Nichts. Blattspitzen verbrennen, Blätter rollen sich ein, neue Triebe bleiben klein, und trotz weiterem Düngen wird es nicht besser. Häufig steckt kein „mysteriöser Mangel“ dahinter, sondern ein Problem, das sich über Wochen still aufbaut: Salzaufbau im Substrat. Genau dieser Prozess kann aus einem gut gemeinten Fütterungsplan eine Wurzelstress-Spirale machen – besonders im Topf, bei intensiver Düngung und bei hartem Gießwasser. Salzaufbau im Substrat bedeutet nicht, dass plötzlich Kochsalz im Topf liegt.…
Du gibst hochwertigen Dünger, hältst dich (scheinbar) an das Schema – und trotzdem werden die Blätter gelb, die Spitzen verbrennen oder die Pflanze stagniert. Genau dieses frustrierende Szenario ist typisch für eine Nährstoffblockade beim Cannabis (auch „Lockout“ genannt). Das Tückische: Die Symptome sehen oft aus wie ein normaler Mangel, dabei ist häufig das Gegenteil der Fall – Nährstoffe sind im Substrat vorhanden, können aber von der Wurzel nicht mehr korrekt aufgenommen werden. Viele Grower reagieren darauf mit noch mehr Dünger. Das verschärft die Lage meist, weil sich Salze weiter anreichern und das Wurzelmilieu kippt. Eine Nährstoffblockade beim Cannabis ist deshalb…
Nährstoffbrand beim Cannabis ist eines der häufigsten Probleme im Indoor- und Outdoor-Grow – und gleichzeitig eines der am meisten missverstandenen. Viele Grower geben mit bester Absicht mehr Dünger, Booster oder Zusätze, weil sie schnelleres Wachstum, dickere Buds oder ein sattes Grün erwarten. Genau hier liegt das Risiko: Cannabis ist zwar nährstoffhungrig, aber nicht grenzenlos belastbar. Sobald die Nährstoffkonzentration im Wurzelbereich zu hoch wird, kippt das Gleichgewicht. Die Pflanze kann Wasser und Nährsalze nicht mehr sauber regulieren, Salze lagern sich an, die Osmose gerät aus dem Takt – und die Blattspitzen zeigen als erstes Alarm. Das Tückische: Nährstoffbrand beim Cannabis beginnt…
CalMag ist eines dieser Themen, bei dem selbst erfahrene Grower schnell in Grundsatzdiskussionen geraten. Die einen schwören auf CalMag bei jedem Run, die anderen nennen es ein „Symptom-Pflaster“, das echte Ursachen nur verdeckt. Und irgendwo dazwischen stehen viele, die einfach nur gesunde Pflanzen wollen – ohne Rätselraten, ohne Mangelbilder, ohne unnötige Zusätze. Genau deshalb lohnt es sich, CalMag nüchtern einzuordnen: Was ist CalMag eigentlich, wofür ist es gedacht, und warum wirkt es bei manchen wie ein Wundermittel, während es bei anderen Probleme scheinbar verschlimmert? In der Praxis treffen hier mehrere Faktoren aufeinander: unterschiedliche Wasserqualitäten, verschiedene Substrate, abweichende Düngesysteme und stark…
Wer Cannabis anbaut, denkt oft zuerst an Licht, Erde, Genetik und die „großen“ Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium. Doch in der Praxis entscheidet sehr häufig ein anderer Faktor darüber, ob Pflanzen wirklich gesund wachsen: Mikronährstoffe. Diese Nährstoffe werden zwar nur in kleinen Mengen benötigt, sind aber für zentrale Prozesse wie Photosynthese, Enzymaktivität, Zellaufbau und Stressresistenz unverzichtbar. Genau deshalb können bereits kleine Ungleichgewichte große Auswirkungen haben: langsamer Wuchs, blasse Blätter, deformierte Triebe oder ausbleibende Blütenentwicklung. Im Cannabis-Grow sind Mikronährstoffe der unsichtbare „Feinschliff“: Sie sorgen dafür, dass die Pflanze die Makronährstoffe überhaupt sinnvoll nutzen kann. Gleichzeitig sind Mikronährstoffe empfindlich gegenüber pH-Wert,…
Makronährstoffe N-P-K sind im Cannabis Growing die Grundlage für stabile Pflanzenentwicklung, kräftige Wurzeln, gesunde Blätter und am Ende solide Erträge. Viele Grower investieren in Lampen, Genetik und Klima – und verlieren trotzdem Potenzial, weil die Nährstoffbasis nicht passt. Genau hier setzen Makronährstoffe N-P-K an: Sie liefern der Pflanze die „Bausteine“, die sie in jeder Phase braucht, nur in unterschiedlichen Verhältnissen. Wer versteht, wie Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) wirken, kann Nährstoffmängel schneller erkennen, Überdüngung vermeiden und das Wachstum gezielt steuern. Makronährstoffe N-P-K sind dabei nicht nur „Düngerwerte auf dem Etikett“, sondern ein Steuerinstrument. Je nach Substrat (Erde, Coco,…
Die Nährstoffaufnahme ist einer der entscheidenden Hebel im Cannabis-Grow – und gleichzeitig eine der häufigsten Ursachen für Rätselraten, wenn Pflanzen plötzlich „zicken“. Viele Grower geben Dünger nach Schema F, doch die Pflanze reagiert nicht immer so, wie man es erwartet: Blätter werden hell, Spitzen verbrennen, Wachstum stockt oder die Blüte bleibt hinter dem Potenzial zurück. In den meisten Fällen liegt das Problem nicht daran, dass „zu wenig Dünger“ vorhanden ist, sondern daran, dass die Nährstoffaufnahme gestört ist. Denn Nährstoffe im Substrat sind nicht automatisch Nährstoffe in der Pflanze. Wer die Nährstoffaufnahme sauber versteht, erkennt frühzeitig, warum eine Pflanze gerade nicht…
Wer im Cannabis-Anbau mit Nährstoffen arbeitet, stolpert früher oder später über zwei Begriffe, die in Foren, Düngeschemata und Messgeräten ständig auftauchen: TDS und PPM. Viele Grower messen zwar brav, wissen aber nicht genau, was die Werte wirklich bedeuten – und noch wichtiger: wie man daraus praktische Entscheidungen ableitet. Genau hier passieren die typischen Fehler: zu starke Nährlösung „weil die Pflanzen Hunger haben“, zu schwache Lösung „weil die Spitzen leicht hell werden“, oder ständiges Nachkorrigieren, bis das System instabil wird. Dabei ist TDS/PPM im Cannabis-Anbau kein kompliziertes Nerd-Thema, sondern ein Werkzeug, mit dem du Kontrolle über deine Nährlösung und damit über…
Einstieg: Warum der EC-Wert beim Cannabis Anbau über Erfolg oder Probleme entscheidet Der EC-Wert beim Cannabis Anbau ist einer dieser Begriffe, die viele Grower früh hören – aber oft erst dann wirklich ernst nehmen, wenn Pflanzen „unerklärlich“ schwächeln. Blätter werden hell, Spitzen verbrennen, das Wachstum stockt oder die Blüte bleibt hinter den Erwartungen zurück. Häufig liegt die Ursache nicht an Licht oder Genetik, sondern an der Nährstoffkonzentration in der Nährlösung. Genau hier kommt EC ins Spiel. EC ist ein praktischer Messwert, der dir zeigt, wie „stark“ deine Nährlösung ist – und damit, ob deine Pflanzen zu wenig, genau richtig oder…
